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29.09.2020, 19:28 Uhr

Unverständliche Fahrraddemo im Einhorn-Tunnel

Anstatt sichtbar für gemeinsame Lösungen zu kämpfen, versteckt sich die Fahrraddemo der Fridays for FutureBewegung im Einhorntunnel und sorgt für Unverständnis in der Bevölkerung.

Es ist soweit, am Freitag den 25. September findet die von „Fridays for Future“ geplante Fahrrad-Demo im Gmünder Einhorn-Tunnel statt. In der Vergangenheit haben Gerichte mehrfach geurteilt, dass eine Bundesstraße aufgrund ihrer Widmung und Verkehrsbedeutung Vorrang genießt – ausdrücklich auch vor einem Versammlungsinteresse. Warum in diesem Fall die Sperrung des Einhorntunnels für eine Demonstration genehmigt wurde, ist nur schwernachvollziehbar.

 

Grundsätzlich ist jegliche Mitwirkung am Grundrecht der Versammlungsfreiheit und Meinungsäußerung höchst begrüßenswert. Jeder, der seine Stimme erhebt, trägt zum Gelingen unserer Demokratie bei. Man fragt sich jedoch,wieso die Veranstalter anstelle einer beispielsweise höchst sichtbaren Demonstration per Fahrradkolonne durch die Innenstadt eine blockierende, Streit und Zwiespalt fördernde,nicht sichtbare Demonstration im Tunnel gewählt haben. Der Veranstaltungsort allein dient der reinen Eskalation von bereits schwelenden Konflikten zwischen Auto- und Radfahrern und wohl kaum dem Umweltschutz. 

 

Die JU Schwäbisch Gmünd ist entsetzt darüber, dass die „Fridays for Future“ Bewegung immer noch an ihrem Ansinnen, eine Fahrraddemo durch den Gmünder Tunneldurchzuführen, für die eine Vollsperrung desselben zur Hauptverkehrszeit notwendig istfesthältPauline Borchard, Pressereferentin der JU Schwäbisch Gmünd, merkt an: „Durch diese Demonstration wird die bereits entstandene Entfremdung zwischen Autofahrern und Radfahrern noch weiter verstärkt, anstatt Zusammenhalt zu fördern und gemeinsam Lösungen für bestehende Probleme zu finden.“Radfahrer und Autofahrer werden mit dieser eigensinnigen Aktion gegeneinander ausgespielt und Berufspendler, die größtenteils auf das Auto angewiesen sind, um ihren wohlverdienten Feierabend gebracht. 

 

Die JU Schwäbisch Gmünd appelliert noch einmal an die Vernunft der Organisatoren, diese in jeder Hinsicht umweltfeindliche Veranstaltung abzusagen. Der durch die Sperrung unvermeidlich entstehende Stau führt zu einererhöhten Umweltbelastung, die wohl nicht im Sinne der Organisation sein kann. Dieser Veranstaltungsort führt zu nichts als Ärger,“ sagt Reinhard Langer, Vorsitzender der Jungen Union Schwäbisch Gmünd, „und trägt nicht dazu bei,die Bürger von umweltschonender Fortbewegung zu begeistern, sondern bringt im Gegenteil die Bürger gegen sie auf.“